Eine Sache, die mir schon lange auf der Seele brennt, andererseits das Leben rettete, im Zuge der Eingliederung der ostdeutschen Länder in die BRD wurde bei der Namensgebung ein Fehler begangen, der hiermit berichtigt wird.

In der DDR galt weiter das alte Recht noch aus Zeiten der Kirchenbücher, dh. ein weiterer Vorname einer Person wurde durch Unterstreichung zum Rufname, auch wenn es der letzte Vorname in der langen Liste der Vornamen war. War keiner unterstrichen, galt der erste oder einzige als Rufname.

Dies wurde in den 50'iger Jahren in der BRD aufgrund des vermeintlich bestimmenden britischen Seerechts geändert.

In der Zeit der Eingliederung der Neuen Länder wurde nun der Fehler begangen, die unrechtmäßige Vorgehensweise einfach aus Dummheit zu übernehmen.

Damit in unserem Kulturkreis auch zukünftige Generationen, historische Namen aus Kirchenbüchern und oder Standesämtern wieder verstehen, wird dies nun richtigtellt.

Dies bedeutet, dass wenn einem Einwohnermeldeamt oder Bürgerbüro durch hinterlegte Geburtsurkunde ersichtlich ist, daß bisherige Personendokumente falsch lauten, so werden diese neu ausgestellt.

Hierbei ist die Behörde in der Pflicht selbst aktiv zu werden, und nicht die Kosten etc. pp. auf den Bürger abzuwälzen. Dies ist also eine Bringschuld der Beamten gegenüber dem Bürger!

Sollte der Bürger bisher schon selber dafür Sorge getragen haben, seinen Namen richtig gestellt zu bekommen, so sind ihm sämtliche damit verbunden Kosten ohne Widerrede zu Ersetzen.

Mit Liebe.

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