, das deutsche Märchen basiert auf dem Plott, dass sich die Geschwister im Wald verirren und nicht wieder herausfinden. Da sie aber als Kinder schon pfiffiger sind sls ihre Eltern, gelingt so einiges nicht.

Ein Grundbedürfnis des Menschen ist, wenn er das Unbekannte betritt, wieder zurückfinden zu können, um die Iteration wieder verlassen zu können, mit dem Gelernten einen neuen Versuch zu starten, oder es als momentanes Optimum zu akzeptieren.

Beim ersten mal klappte dies bei Hänsel mit Steinen, als Wegmarkierung, zurück, beim zweiten mal mit den Brotkrumen ging es schief, die Geschichte ist bekannt.

Was hat dies nun mit der Kultur hier in Italien zu tun, welche ich an allen Ecken und Kanten als unlogisch oder eben als unnatürlich empfinde.

Vor Jahren, als ich mich sehr langsam über die Alpen kommend Italien näherte, gab es da die alten Römerpfade, heute teilweise als Wanderwege benutzt im Gebirge. Hatte man diese beschritten und war müde ob der abgespulten Kilometer, konnte man rasten, und anhand der Steine fast blind zurückfinden. Weggabelungen, wo man sich nicht sicher war, konnte man von der ursprünglichen Richtung untersuchen, und die richtige Richtung zurück finden. Wegweiser, zwar vorhanden in heutiger Zeit, sind eigentlich überflüssig.

Wie sieht dies nun hier in Italien aus, grundsätzlich haben, bis auf die niedersten Wege, hier alle Infrastrukturtrassen ein Start und ein Ende, der Weg zurück führt aber zu einem parallelen Start, dies ist bei allen beplankten Straßen so, bei der Eisenbahn, den Buslinien, Straßenbahn, oder gar den Museumsrundgängen.

Gestern abend zum Bleistift, hab ich die Zeit dann im Kastell versucht, auch wenn nichts, von dem italienisch verständlich war, so viel wie möglich aufzunehmen. War dann am Ausgang raus mit allem 'Job' Aufsichtspersonal, musste nun den Eingang suchen, und bange hoffen, man hat dort bemerkt, dass mein Rucksack im Schließfach abgelegt werden musste. Sie hatten es auf dem Schirm, eine Dame stand wie auf Kohlen, eine Minute nach Dienstschluss, und war heilfroh, dass ich das Fach leeren kam.

Dieses ganze Verhalten, Prozesse nicht optimaler für alle Beteiligten zu gestalten, wird hier als italienische Lebensart tituliert.

Nur für mich stellt sich die Frage, wann wurde diese und warum von wem eingeführt? In der ausgestellten Kultur, oder den obigen Römerstraßen ist dies noch nicht im Ansatz zu erkennen?

Um bei meinem zweiten Versuch mit Mailand Frieden zu schließen, dahinzukommen, hatte ich mir zwei Bahntickets, für Hin- und Rückfahrt gekauft. Man sagte mir, ich solle eins hier (Fingerzeig) entwerten, was ich pflichtschuldig tat, in der Ahnnahme dies wäre auch eine Hilfestellung im Prozess. In Mailand kam ich aber nicht raus aus dem Bahnsteig ohne das Ticket nocheinmal dem einarmigen Banditen einzuverleiben.

Dabei ist mir ein Fehler unterlaufen, ich habe wohl nun den Rückfahrschein gegriffen, weil, wie sich dann am späten Abend herausstellte, dieser identisch bedruckt war, wie der schon benutzte Hinfahrtschein.

Diesen Sachverhalt erkannten zwar die beiden Damen am Schalter in Mailand, anhand der Fahr- bzw. Stempelzeit an, waren aber ausserstande mir ein Ticket zu geben, ohne, dass ich dafür nocheinmal bezahlen musste. Dies heißt für mich, hier in Italien ist die einst fortschrittsgewandte Bevölkerung durch die ????? mit Mussolini und den allseits verehrten Partisanen zu reinen funktionierenden Robotern getauscht worden.

Diese Erkenntniss, lähmt aktuell alles in mir.

Auch scheint die Bevölkerung hier wie überall permanent damit beschäftigt zu sein, sich per nfc und mobile gegenseitig durch bestätigende Anzeige des jeweiligen Gesichtes ortsmäßig zu verifizieren, das ist doch hochgradig krank!

Und Elon hat Recht mit seiner Geigerin im Raum ohne Gravitation, Omnia In Numeris Sitau Sunt.

Eine Eistüte wird im hinteren Dunkel mit Stratiatella gefüllt, was man nicht sieht, ist, die untere Spitze wird mit Schokozuckerwasser gefüllt. Zerbröselt man zum Abschluss des Eisschleckens ungeschickt diese Spitze, hat man die Sauerei an den Händen und der Kleidung. Zur Rede gestellt ob ihres Tuns, wissen sie von den Malheuren, aber anders machen?

Mit Liebe.

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