, beginnt mit einer für ihn als heute junges Wesen, nur aus der Erzählung bekannten Tatsache, sich dem Buch -1984- zu nähern.

https://youtu.be/ayU_Dl-G3wY

Da er diesen Umstand nicht im geringsten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft, ist alles folgende nicht tief genug, um zu verstehen was Orwell transportiert, und typisch für diese Generation.

Weil eigentlich müsste es zwei Versionen dieser Buchbesprechung geben, einmal diese hier, auch mit dem kurzen Fazit '..heutigen Zeit..', dann sollte die Reflexion des gesunden Menschenverstandes einsetzen, die nach Hinterfragung von Allem zum eigentlichen Anliegen des Buches vordringt.

Damit zeigt Orwell für die Zukunft auf, ohne dass er es fingerzeigend thematisiert, wie es in der Realität des westdeutschen, englischen und amerikanischen Geistes unter der Anleitung von Bletchley Park, England aus heutiger Sicht abging. Achtundvierzig hatte man nun schon reichlich zehn Jahre Erfahrung, wenn man den ersten WW noch dazu nimmt, wenig mehr..

Die Frage bleibt, George Orwell, wohl wie sein Vater BÜRO Angestellter, verarbeitet Dinge, die im Bewegtbild ohne Ton für ihn in kalten Spiegeln sichtbar gewesen sein müssen.

Wählte er also die zeitliche Verortung des Gesehenen bewusst im Jahre vierundachtzig des zwanzigsten Jahrhunderts, als Auftragswerk der Wahrheit <dienend>, oder sich ein Beispiel an dem Goethe'schen Hexeneinmaleins nehmend, die Zensur auf plumpeste Art und Weise hinters Licht führend?

Immerhin war das Buch bei seinem Erscheinen, 1949 stark umstritten. Dies kann aber ebenso Werbung im Sinne <auch schlechte Nachrichten sind Gute>, aktiv betrieben worden sein damals, oder?

mit Liebe

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