war heut mein Ziel.

Wichtig war, zu erfahren, was Bannwald im Spessart bedeuten kann. Unbesehen war ich in den hessischen Teil geraten, wie Tag und Nacht, zur bayrischen Seite. Wanderwege teilweise zugewachsen, weil so viel wird nicht mehr gewandert heut von den Menschen, der Wald mit Unterholz, gebrochene Bäume verbleiben weiterhin im Wald, vermodern an Ort und Stelle, kaum mal ein Ansitz, kaum forstliche Schneisen. Teilweise kam ich mir wie ein US-Scout vor, wurde ich doch auf Tierpfaden in das dickste Dickicht geführt.

Wieder zurück auf der bayrischen Seite, lief ich einem gelben Ungetüm vor die Schaufel, er kratzte Regenablaufrinnen in der Hangseite des Weges viel zu breiten Weges, abgeschnittenes Wurzelwerk der Bäume darüber ist nur kollateral, merde. Einige Kahlschläge nun von der anderen Seite aufgenommen. Alles Wüten wider die Natur im Namen der Stadt.

Zusammenfassen kann man folgend Gesehenes beschreiben:

Zwei neonrote Streifen an den Bäumen \\ // links und rechts, markieren ein Schneise von bis zu zehn Meter, dazwischen sind viele der Bäume gebrochen.

Umlaufend um den Stamm in neongrün / / /, bedeutet Krone ist abgedreht, Erfolgsbilanz ca 80%.

Aller anderer aktueller wie alter Bruch geht mit Einzelbäumen oder Ästen im Zick Zack durch den Wald, und diente mir bisher, um von Anstand zu Anstand zu gelangen, vorbei an den Stümpfen gewesener Baumriesen. Dabei ist auffällig, viel aktueller, aber auch jähriger Bruch, ist immer wieder darauf  aus, einen der alle 200 Meter stehenden Ansitze richtig voll zu treffen, und dabei zu zerstören.

Aufgefallen ist mir dies schon an den Feldrainen, und den dort umgeworfenen Ansitzen, aber ganz besonders heute bei der Schwedenschanze. Auf dem Arial stehen drei Ansitze, welche nicht wirklich getroffen wurden, dafür ganz massiv die Zufahrt zu diesen. Dies ist kein Wanderweg, nein dies sind extra für die Ansitze gegrabene Wege im Wald. Zur Gemütserheiterung hab ich auf dem Lecksteinstumpf eine Steinbalance gebaut, dies klappte für jeden Stein im ersten Versuch, welch Wunder.

Es stinkt, wie man auf deutsch sagt.

Ich danke allen Lebewesen, die mir zu dieser Erkenntnis verholfen haben.

Mit Liebe.

Comments


Comments are closed