Zugegeben, ich bin zu spät los, hab dennoch das Casino Kino in AB gefunden, nur meinte man oder besser Frau am Tresen, dass dies eine private Veranstaltung sei. Sie hat mich gegen Entrichtung von  €5,- eingelassen.

Die Handlung: eine integrative Schulklasse wurde wohl in der fünften und sechsten Klasse filmisch begleitet, und 6 von diesen haben dann im Erwachsenalter darauf Rückschau gehalten. Soweit die Story.

Zwei von ihnen waren stark 'anders' zwei wie gewünscht, bei den anderen beiden war eine geringe Andersartigkeit wahrzunehmen. 

Danach fand noch eine kleine Diskussion zwischen Betroffenen und Lehrern im speziellen, dieser Kinogäste statt.

An der Saaltür, welche als Ausgang geöffnet wurde, postionierte sich seine Dreifaltigkeit der Pfarrer in Zivil, und sorgte geschickt dafür, das immer nur einer durch die Doppeltür nach draußen entkam. Auch schweiften seine Blicke immer wieder nach dem Zuspätgekommenen. Ich verdrückte mich in den Schatten der Schlangen, die nun nur ganz zäh raus konnten, und verdrückte mich durch eine gegenüberliegende Ausgangstür ins Freie, da solche zu öffnen sein müssen.

Was soll ich sagen, das gezeigte Leid will natürlich gewinnen, keine Frage. Mir kamen bei keiner der Szenen die Tränen, mein Mitgefühl war sehr hoch, nur es war nicht echt, was ich da sah. Dies kann zwei Gründe haben, die erwachsenen Laien sind keine Schauspieler, und können demzufolge bestimmte Dinge nicht, die sich ein Gaukler mühsam antrainiert, weil sich selber anschauen als Kind ist immer echt, ergo wussten die Protagonisten nichts davon, dass der Zuschauer auf dem Laptop ihre Jugend sieht.

Was mich überraschte, waren die Aufnahmen der Jugendlichen, also fünfte sechste Klasse, die waren noch Unechter. Also Clone oder CGI? Wenn sich hier mein ich nicht täuschen lässt, ist es genau so wie in USA, nicht anders.

Es wird ein hartes Stück Arbeit bei Familien mit Cloneanteil bzw. Design Race, puh.

Und so wie am Pfarramt suggeriert, war der Messdiener nicht mit im Film als Protagonist anwesend, wenngleich es seinen Typus als Charakter gab.

Mit Liebe.

Comments


Comments are closed