Nach einem Besuch am Morgen bei der Baufirma, welche die Panzerfurt in ALZ durch die Kahl baute, war ich deprimiert. Der Eigentümer, eingeheiratet mit anderem Namen, meint, er wolle da nichts unternehmen, er führe nur Aufträge aus, also wäre er nicht in der Pflicht.

Wären mit dieser Einstellung in vorigen Jahrhunderten Burgen, Schlösser, Kathedralen und andere Bauten erstellt worden, hätten wir heute rein gar nichts zum Bestaunen.

Ich hab die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er weiter seine dicke Karre fahren will. Kann aber auch sein, dass er schon unereichbar blockiert ist.

Die Klingenberg'er (a. Main) haben doch echt vor, den Rosengarten noch weiter zu verkleinern, einfach nur dumm. Nach dem Verkauf des dazugehörigen Gebäudes, zuletzt als Rathaus genutzt, wollen sie nun noch mehr Unsinn anstellen, sie beabsichtigen ihn mit einem Parkhaus zu überbauen, alles genehmigt. Die Stadt scheint sehr gut Geld verdient zu haben mit allem, was dem Ort gegeben wurde, und entweder hat es nicht gereicht das Erbe zu bewahren, was im eigentlichen Sinne unmöglich sein sollte, oder, die Stadt hat Daumenschrauben angesetzt, oder anders, es war ihnen einfach egal, dies zu bewahren. Wie auch immer, diese Rechte zu missachten, zieht die komplette Enterbung der jeweiligen Seite nach sich.

Stellt sich auch die Frage, welches Alibi die Stadt geritten hat, den Garten vor Jahren überhaupt wieder etwas herzurichten?

Und hier sind wir bei den Worten des Jesu bei den katholischen vom Sonntag, es bleibt kein Stein auf dem anderen.

Der Schulanbau, versperrt aktuell den Zugang zum Main - Integrieren hilft hier, der Bunker der Post ist entbehrlich, und alle anderen Gebäude, wie Sparkasse, Versicherung und Trafo ebenso.

Die Stadt scheint wie so viele Orte annektiert von Ärzten und medizinischem Nachsorgeheer, die braucht kein Mensch in der immensen Anzahl, nochdazu wenn man mit dicken Karossen mit lauter sechsen rumkutscht.

Noch zeitiger am Morgen versuchte ich in AB den Belzebub abzupassen, sollte heute nicht sein. Dafür traf ich den Alten Herrn der Firma an, welcher demonstrativ seine Kalesche mittig & quer im Hof parkte, und mit Papieren in der Hand gerade im Begriff war die Fa. aufzusuchen.

Auf alles was ich ihn fragte, hatte er immer nur ein hilfloses Lächeln, mit den Worten "das weiß ich nicht" in petto. Er hat also noch Feuer in sich.

Wer denn die Kalesche mit den vielen sechsen führe, ob dies der Franzose sei, das dieser die Firma gekauft hätte, wer in der Firma diese Fragen denn beantworten könne. 

Im Klingenberger Forst, ein guter Wald, bin ich dann den Wildschweinen vom Schießstand zur Paradeismühle gefolgt, dort wird die nächsten Tage Winterzaubermarkt gehalten. Auf dem Hinweg dacht ich schon, merde, wieder ohne Karte unterwegs, ging dann doch gut.

Das Schießen gestern kam mho von diesem Startpunkt meiner kleinen Wanderung. Am Aussichtsturm kamen zwei Damen mit Auto, zur Hütte gehörig, dazu. Die Fellnase mit goldenem Haarkleid wollte was von mir, so geht dies aber nicht Fräulein. Ich war gerade dabei, auf HR2 in Doppelkopf etwas von und über Reiner von Hessen zu erfahren. Und beide haben mich dann doch indirekt daran erinnert: https://de.wikipedia.org/wiki/Katharina

Mit Liebe.

 

 

Viel grünes gepflanzt, Laub gerecht, auch auf der Straße, bei herrlichem Sonnenschein.

Der Tag begann nebelig und endete neblig.

Das Verkehrsmuseum hat eine Sonderschau über königliche Kaleschen, fein fein.

Ich dacht ein Déjàvu zu sehen, war ein dreirädriges Phänomobil in hellblau, mein Großvater hatte soetwas gebaut, ich muss mal wieder in das andere Museum, oder die Bilder rauskramen.

Mit Liebe.