Am WoEnde wurde ich überdeutlich daran erinnert was dies ist, nur wo sehen wir solches im Heute?

Wenn wir akzeptieren, wie DJT wiederholt auf Twitter meinte CoVFeFe also 'Hölle auf Erden' sei scheiße! So stellt sich sofort die Frage: wo ist er heute?

Wer?

Aus der griechischen Mythologie wissen wir, wer Sisyphos gewesen sein soll, ein Mensch, ein König ca. vierzehn hundert v.Chr., verheiratet mit einer Nymphe, also etwas besserem, wie schon der Belzebub zu meinen vortrug. Dieser Mensch war allerdings weise und so verschlagen, dass er den anderen Göttern, die ihn gern in der Unterwelt, also der Hölle hätten gehabt, immer wieder zwischen den Fingern entwischte, zu den Lebenden.

Stellt sich die Frage, weil darüber können wir nichts nachlesen, wie alt wurde er, wenn schon Noah aus einer anderen Mythologie mindestens sechs hundert Jahre alt wurde?

Was wir aber nachlesen können, ist, dass er letztendlich doch in der Hölle angekommen sei, und dort zur Strafe für seinen Vorwitz gegenüber den Göttern auf ewig einen großen Stein einen Berg hinaufrollen muß. Fast oben angekommen entgleitet dieser seinen Händen, und er muss von neuem unten anfangen.

Wo ist also der Berg zu finden auf Erden, und der Mensch der da den Stein bewegen tut bis auf alle Ewigkeit?

 

Wie komm ich wieder auf diese abwegigen Gedanken?

Im Wald, fast an des Kaiser Rotbartes Quell, waren zwei,  eingekleidet, wie von der alternativen grünen Fraktion, dabei, dünnes Langholz, was ein Dritter mit der Motorsäge umgelegt hatte, am Boden liegend mit Beil und Keil zu spalten.

Also auf dem weichen Waldboden aufliegend, wurden da fünf zehn Zentimeter im Durchmesser messende Stämme mühsam gespalten. Ich fragte, ob dies eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme sei, aber sie verstanden nicht, waren zu jung, um dieses 'amtliche' Wortungetüm zu kennen. Ich fragte, ob die großen Stapel gespaltenes Holz daneben auch so entstanden seien?

Der jüngere von Beiden meinte nun grinsend, da hätte sich jemand sehr große Mühe gegeben, aber wohl eher "Nein". Ich fragte noch, ob sie verstanden hätten, auf was ich sie hinweisen wolle? Sie antworten mit, Nein. Ich meinte noch, beim weitergehen, sie hätten ja noch mindestens viel Zeit, dies herauszufinden.

 

Der Platon ca. vier hundert v.Chr. hat uns die Geschichte zu Atlantis hinterlassen und dieser stellte sich nicht die logische Frage, wo ist der Sisyphos, da zu seiner Zeit die Hölle auf Erden noch angehm war, auch wenn sein Lehrer im Denken zum Tode wegen nichts verurteilt wurde.

Ergo muss dieser verbannte König durch Versuch und Irrtum irgendwann weit vor der Zeit des Sokrates herausgefunden haben, wie man den Stein sicher auf des Berges Gipfel befördern konnte, oder? Und da darüber nur die Götter bescheid erlangt haben, blieb dies der Mythologie verborgen.

Und daraus kann man nun wieder die logische Frage ableiten, warum gibt es immer wieder diese Menschen in den Mythologien, die angeblich von den Mitmenschen aber wohl eher von den Göttern bzw. Mächtigen umgebracht werden?

Und weiter könnte man sich fragen, ist die viel später wohl im Lateinischen entstandene Bezeichnung 'Stein des Weisen', sich auf Alchemie beziehend, nur eine bewusste Umdeutung eines schon länger anders verorteten Begriffes?

Wie meinte doch O'Brien zu Winston in Orwell's 1984, "[Er] ist der letzte Mensch, wenn Sie menschlich sind, so ist das die Menschheit. .. Am Schluß erschießen wir [das Büro / die Partei] Sie."

Mit Liebe.

 

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