Prof. Günter Drück hat neulich bei einem seiner Vorträge wiederholt ketzerisch ausgeführt, dass selbstfahrende Autos im Falle eines drohenden Unfalls mathematische Abschätzungen treffen müssten, welche unangenehm sind.

Diese müssen von Programmieren in der richtigen Art und Weise der Maschine beigebracht werden.

Konkret geht es um die Frage ob ein potentieller Mann oder die potentielle Frau Opfer werden wird.

Kinder haben per se eine höhere Schutzstufe, dacor.

Seine These, dass dies der Mann sein solle, welcher hier die niedrigste Stufe genießt, begründet er mit unserer Kultur. Nach dieser allgemein zu beobachteten Ansicht werden immer Frauen und Kinder besonders aufgeführt und bedauert, wenn es wieder irgendwo zu einem traurigen Ereignis gekommen ist.

Dabei übersieht er mho, dass der Genpool des Mannes auf unserem Planeten sehr stark im Missverhältniss zum weiblichen vertreten ist. Woran das liegt will man jetzt interdisziplinär herausgefunden haben: vor 7000 Jahren überlebten ausschließlich wenige männliche Nachkommen eines Clanführers. Also noch eine Stufe krasser als heute noch bei Löwen zu beobachten.

Würde dies also heute den Automaten, ohne Möglichkeit der Änderung, beigebracht, könnte dies den Effekt eventuell potenzieren und die Rote Liste um eine Spezies erweitern?

Comments


Comments are closed