Washington/New York(ap). Wie am heutigen Samstag abend bekannt wurde hat das in diversen Computer Nachrichtentickern als "DNS-Urteil" bezeichnete Urteil gegen den Anti-Spam-Aktivisten David Ritz zum Zusammenbruch der US-Wirtschaft und grossen Teilen des Internets gefuehrt.

Das Unheil nahm seinen Lauf als David Ritz nach einer Beratung mit seinen Anwaelten eine Gegenklage gegen das Internet Systems Consortium einreichte. Die Klage wurde damit begruendet, dass die "man page"  (Hinweis d. Uebersetzers) des Unix-Befehls "host" beim Parameter "-l"  lediglich von einem "list mode" spricht der aufgerufen wird und den viel gravierenderen "lawsuit mode" voellig verschweigt. Ritz kommentierte das mit "Hey, das ist Amerika. Du kannst eine Firma auf Milliarden Schmerzensgeld verklagen wenn Du Dich an heissem Kaffee verbruehst und auf dem Becher nix von diesem Risko steht. Also ist es nur rechtens wenn wir unseren Schaden vom Internet Systems Consortium zurueckfordern."

Damit trat er aber unabsichtlich eine Lawine los. Das ISC wiederrum argumentierte, dass es die irrefuehrende man page laengst korrigiert haetten wenn da nicht die endlosen Behauptungen von SCO gewesen waeren, alle Rechte an Unix zu besitzen. Damit wurde der dringend notwendige aenderungsprozess leider verschleppt, auch wenn sich letztlich rausstellte, dass SCO gar keine Rechte an Unix hat.

Auf die Schadenersatzklage der ISC gegen SCO bei der es mittlerweile um eine Fantastilliarde Dollar ging bekam Darl McBride von SCO dann doch derart kalte Fuesse, dass er offenbarte, nur im Auftrag einer  maechtigen Firma gehandelt zu haben. Damit sieht sich diese Firma nun  seinerseits einer Schadensersatzklage gegenueber, die den Wert des  Unternehmens um mindestens das 100 fache uebersteigt. Der CEO der Firma hat nun angekuendigt, seine Firma werde angesichts dieses Desasters Insolvenz anmelden muessen. Diese Ankuendigung fuehrte zu  einem "Run" auf alle Kapitalmaerkte da das Vertrauen in Wertpapiere schlagartig in den Keller ging.

Gleichzeitig wurde an allen US-Boersen der Online-Handel ausgesetzt. Geruechten zu Folge sind saemtliche DNS-Root-Server (die alle unter us-amerikanischer Kontrolle stehen) nach einem Distributed Denial of Service Attack vom Netz genommen worden. Ein Regierungssprecher meinte "Irgendwie scheint heute jedes Script-Kiddie den Befehl 'host -l' auszuprobieren" und alle unsere Root-Server waren nur noch mit endlosen Zone-Transfers beschaeftigt.

Der Dollarkurs brach daraufhin vollstaendig zusammen. Aktuell wird ein Dollar fuer einen Euro-Cent gehandelt. Weitere Informationen aus dem Land der unbegrenzten Moeglichkeiten wird es  erst wieder geben, wenn deren DNS Server ihrer normalen Arbeit  nachkommen koennen.

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