lausitzer_seenland_2014 heut war Aufstehen um viertel vor fünf angesagt, um rechtzeitig zum 7:00 Uhr Start in Senftenberg anwesend zu sein. Die Autobahn war leer, nur immer weiter vor Senftenberg machte sich dichter Morgennebel bemerkbar, die Richtung stimmte also hier ist viel Wasser..

Angekommen am Hafen nach sechs, Rad und Mann fertig machen, dann zur Anmeldung, alles im Nebel.. Vor dem Start bei 16 Grad etwas warm fahren und auch mal auf die schwimmende Hafenmole geradelt, nix zu sehen - alles im Nebel, selbst der aufblasbare Startbogen an Land ist im Nichts verschwunden.

Der Start von ca. 100-150 Radlern erfolgte pünktlich nach diversen hastigen Reifenwechslern und der Ermahnung des Starters, er wolle heute noch Fußball schauenZwinkerndes Smiley 

Gut das ich an die Ärmlinge gedacht hatte, bei der Hatz und der Morgenkühle war das doch geboten, auch war mein Vorrat an Treibstoff-Gel wohl auch genug dacht ich..

Die Strecke führte sehr viel auf mitunter auch breiten Radwegen durch die ehemalige Tagebaulandschaft, mit einigen scharfen Abbiegern die übersehen wurden, sodass der Lindwurm immer mal seinen Kopf gegen sein hinteres Teil wechselte, um dann wieder nach vorn zu wollen. Die erste Kontrolle wurde vom ignoriert, auch war man da gerade beim Aufbau, also waren wir wieder flugs vorn. Sobald es auf eine Straße ging wurde fleißig gekreiselt und Tempo gemacht. Leider hatten die Profischrittmacher einen Platzer, sodass wir erst mal ohne Sie weiter fuhren. Überhaupt so viele Platzer wie ich heute erlebt hab, gab es lange nicht bei einer Veranstaltung, toi toi toi bei mir ging alles glatt, obwohl der Belag mitunter aus Fein- und Grobsplitt aber auch heftigstem Pflaster bestand.

Die schwersten achtzig Kilometer kamen zum Schluss, ein Hungerast stellte sich ein und ich musste meine Gruppe ziehen lassen.. konnte mich wenig später an die Schrittmacher vom Anfang anhängen, diese hatten wohl einiges geleistet um wieder nach vorn zu kommen. Sie legten nur bald darauf einen Sturz hin, dem ich aber gerade noch so ausweichen konnte.. kein Gegenverkehr.. sie wollten sich erst mal ausruhen, den Schock verdauen.. nach einer weiteren halben Stunde waren sie wieder dran und vorbei..

Der Zieleinlauf: das schönste die vielen Segler auf dem See zu sehen, die Sonne war nun auch schon seit Stunden draußen, die Ärmlinge im Trikot und alles Gel in Performance umgewandelt.

lausitzer_seenland_2014_daten  Ich muss meinen Tacho wirklich justieren bzw. eichen (original) 198 != 201 km; die Sehhilfe in der Radbrille hat sich dafür wunderbar bewährt

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