, da sie einzig und allein auf Lug, Betrug und Manipulation beruhen, aber ist's dann anders? Haben diese damit keine Zugunft, wenn überhaupt?

Der Mensch wehrt sich mit Händen und Füssen gegen eine Veränderung. Bis in kleine Dinge ist alles genau darauf aufgebaut und, nach dem, was ich bisher sehen konnte, nicht wirklich reformierbar.

Was mir widerfährt bekomme ich ein zwei Tage vorher angezeigt, ohne Aussicht es zu verhindern, da sich der Sinn erst erschließt wenn das Ereignis eintritt, dies wöllt ich alles nicht mehr erdulden, möcht ich meinen.

Was war geschehen? Nachdem ich meinen Talkumvorrat auffüllen konnte, hab ich mir zwei leichtere Schläuche gegönnt, und das ganze schön eingepudert. Es lief wie erwartet mit richtigem Druck von drei Komma sieben bar wirklich gefühlt um Welten besser. Aber was war dass, auf dem Weg zum Streetwald, staackst man doch da zu Fuss mit zwei Nordic Walking Stöckern in der selben Richtung.

Paar Meters weiter an der nächsten Hütte wollte die Kette betuttelt werden, Ich kaute auch etwas, aber man war wohl vorher abgebogen?

Da ich nun noch nicht adrenochromsüchtig bin, ging es für mich gemächlich hoch und dann auch wieder so runter, wobei ich am Denkstein für den Turnvater Jahn, der ja auch viel Talkum brauchte, nur anders, entlang fuhr. Ich wollte weiter zu dem grossen grünen Fahrradausrüster in AB. Dort bemerkte ich nun, ein Fuss löst sich nicht richtig vom Pedal. Eine Schraube fehlte, alles war lose.

Ok, dacht ich mir, deshalb zu Fuss, aber warum die Stecken? Eine neue Schraube konnt ich erwerben, und den Rückweg etwas andersch antreten.

Den nächsten Tag, nun Sonntag, bekam ich nach der Begrüßung am Morgen ein Zeichen die andersch Richtung noch einmal anzugehen. Gut kann man tun, ist ein schöner Wald da, und jemand buddelt die Stifts-Grenzsteine alle aus und malt sie neu an, wie hier um ALZ. Aber ich kam nicht so weit, nur weit genug, dass mir aufging, was ich alles nicht im Kopp, bzw. Rucksack habe.

Aufpumpen vorn half nicht weit bei dem Schleicher, ich kam bis zum "Ellertstein" oder "Kettelerfelsen" mit dem Kreuz oben darauf, und machte mich schiebend auf den Rückweg. Da war doch was am letzten Wirtshaus, und hätt ich den Tag zuvor besser dort warten sollen? Die große Pumpe da macht wieder ordentlich Luft, aber nach einigen Minuten, war es wieder wabbelig. Der Schlauchautomat von Fahrrad König aus Seligenstadt versprach Hoffnung, da kein Flickzeug noch Ersatzschlauch im Gepäck. Nur leider erwies sich das Ding als einarmiger blauer Bandit für acht Teuronen.

Mann war ich geladen, alles zurück tippeln mit einem nicht sonderlich rollenenden Schieberad. Und man hatte mir es prophezeit, ich Idiot hab's wieder mal vermasselt. Und nun verstand ich auch die Stöcke mit den Metallspitzen, die Metallklampen an den Sohlen der Randschuhe machen beim Laufen ähnliche Geräusche.

Heut macht ich mich dann auf den Weg zu diesem König, irgendwann fand ich den Laden in einem Industriegebiet, alles zu, selbst die Poststelle drinnen?! Da klebte ein kleiner Zettel, für Anlieferungen und Reparaturen hintenrum, zu erreichen. Hinten war ein nicht verschlossenes Schiebegatter, also Werkstatteingang, dacht ich mir. Und schon kam jemand angerannt was ich denn hier täte. Ich wolle mein Geld vom Automat wieder haben! Dies schien ihm nicht ungewöhnlich, ungewöhnlich erschien ihm, dass man seinen Hinweisen folgt, wenn vorn alles zugesperrt ist.

Die Teuronen bekam ich wieder, einkaufen dürfte ich da aber nie etwas, weil ich es wagte ausserhalb seiner vorn angeschriebenen Öffnungszeiten, mit Radbrille hab ich da kein Rahziehglas auf der Nas, und meine innere Uhr geht nach der Sonne, ein Geld von ihm wieder haben wollte. Ich frag mich nur, was ist das für die Betreiber solcher Automaten für ein lukratives Geschäft, weil man bereitwillig Geld herausgibt, auf weiteren Umsatz aber verzichten kann?

Auch denke ich, ist er so wie er sich gab, als ich mein Recht einfordere, also in seiner Sprache ich nicht mehr richtig im Kopf sei, einer von denen, die sich mit allem was geht gegen die Realität stemmen werden tun. In meiner Jugend, bis in die neunzehn neunziger Jahre, war es gang und gebe, dass man beim Handwerker in der Werkstatt stand, wenn offen, also nicht abgeschlossen, und dieser dankbar einem helfen zu können, ein Geld verdiente mit Trinkgeld. Hier ist der Kunde Feind, was ist hier kaputt?

Mit Liebe.

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