Angekündigt war es nicht ganz so, auch gestern war es nicht wirklich besser, das Wetter.. eine kleine Runde am Main entlang von ALZ nach FRA und wieder retour auf einem klein wenig längeren Weg sollte es werden. Das erste heftigste Unwetter des Tages mit Blitz und Donner erwischte mich gerade auf der Brücke über den Main hinterm Kraftwerk Großkrotzenburg, etwas arg durchnässt war eine Bushaltestelle die Rettung, eine reichliche viertel Stunde wartete ich das gröbste ab, weiter auf den Radweg der Sonne entgegen..

Schrottautos gegenüber: der Verlade-Kai einer Autoschrottpresse in Hanau, wenn ich da (im Bild hier leider nur zu erahnen, weil Linse wohl auch etwas nass) sehe wie flach die alle sind.. kann man/Frau dies so einem wirklich antun? In Steinheim ging es wieder auf die andere Seite des Mains, und weil es abermals sehr schwarz aufzieht, wurde gleich mal in der angeschlossenen Bahnstation über”wassert”,

RegenwetterSchutzbrille nahe bei Schloss Philippsruh war dann mal Zeit die neue, dem Wetter angepasste, Radbrille abzulegen und zu reinigenWinking smile schön ist's hier

noblerRadwegFraFechenheim in Frankfurt Fechenheim wurde der Radweg plötzlich nobel, imho war dies die Entschädigung für den Geruch, den der Braegel ertragen musste unterm Toilettenvordach auf dem Campingplatz zehn Minuten vorher, bei Sturzregen.. In RDBL sagt man zu solchen Wegen: Radebeuler Decke.. auch hätte man jetzt 1..2 Stationen mit der SraBa fahren können aber warum, es schien die Sonne? Es galt auch die Cassellastraße zu finden, diese Betonhochstraße die mich meinem Ziel näher bringen sollte. Selbige hab ich schon oft unterfahren da wollt ich auch mal rauf, weil mit Selbstfahrer ist's verboten. Festzustellen bleibt hier, Im Gegensatz zu ähnlichen Bauwerken in Kalifornien haben hier die Stadtplaner gemeint, Radfahrer müssen schieben, wenn sie rauf wollen und mutig sein wenn sie die langen Treppenstufen runterfahren wollen.

Am Ziel in der Klassikstadt gab es trotz heftigem Unwetter jede Menge unerwartetes:

Alfa2600Lim01Alfa2600Lim02 was wirklich seltenes, eine Alfa Romeo 2600 Limousine

ersterJaguar der erste Jaguar, der den Namen tragen durfte, vorher waren es ja “nur” Sonderkarossen auf MG’s Basis. BMW im Gegensatz hat mit dem Dixi damals diese kleinen Autos in Lizenz in Zschopau gefertigt.. und dieser hier ist schon viel, viel größer als ein Dixi!

AlfaGT01AlfaGT02AlfaGT03 und wieder ein Alfa GT leider der Stoßstangen beraubt

AudiCoupeNebenAlfaGT ein sehr seltenes Audi Coupé neben einem GT; nachdem der Himmel hier richtig dunkel ward, konnte man in den ehemaligen Cassella Werken bei Heizung dem Wetter trotzen.. genug geschaut der Rückweg versprach sonnig zu werden..

BlickAufsKraftwerk ein Blick auf das Kraftwerk Großkrotzenburg, das hölzerne Kanu mit dem eingemeißelten “Dona nobis pacem” (Herr, gib uns deinen Frieden!), den Schlössern am Zaun, so wirklich erschließt sich mir hier der Sinn noch nicht, werde die Eingeborenen fragen müssen.. oder aber noch mal vorbei, ich sehe da jetzt eine Tafel..

SteinheimAmMeinStadtmauerInnenSteinheimAmMeinStadtmauerMainvorbei an Steinheim mit seiner Stadtmauer direkt am Main

StauwehrVorSeligenstadt nach einigen gesplitterten Bäumen, welche auf der Hinfahrt nicht wahrzunehmen waren, hier ein Blick auf das Stauwehrschleuse vor Seligenstadt, der Main als trübe Soße im freien Fall

SchwimmendesHotelForSeligenstadt dieses Hotelschiff muss da auch irgendwie durch

SeligenstadtNachdenTulpenKommenDieStiefmuetterchenSeligenstadtApfel in Seligenstadt der Klostergarten, die Tulpen von vor Wochen haben nur noch die ihre Samenkapseln, dafür bestimmen nun die Stiefmütterchen, oder besser passend zum heutigen ‘Muttertag’ das Dreifaltigkeitskraut, das bunte Bild.. die Fähre für einen christlichen Taler setzt von hier über, außer viel Wind gab es nun nur noch Sonne.

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