auf Telegramm, was ich meine mit manifestieren? Ich weiss wirklich nicht mehr was es war und in welchem Zusammenhang, und jeder durch Freud verbildete Leser wird bei dem was ich nun schreibe mit den Augen rollen, aber Gott würfelt niemals.

Also, weil mein Rennrad zu schnell für die menschlich möglichen Grünen Wellen im stadtnahen Bereich ist, sollte es ein Wald- und Wiesenrad werden. Aufgrund der damit verbundenen starken Profilierung, war die Hoffnung, rollt es nicht so gut und schnell auf Asphalt. Dies hat sich bewahrheitet.

Dazwischen kam die harte Corona Anfangszeit, alle wollten, dass ich mich wieder schneller als Mensch bewege, als immer nur zu Fuß, oder mit Klapprad. Also wurde gezeigt und vorgeführt, man kam übern Teich um mich auf Marken und Farben zu fixieren. Ein Informationskrieg sondersgleichen, wie ich ihn schon einmal zwecks Anzug plus Binder hinter mir hatte. Irgendwann stand es fest, was und wie und wo. Wie üblich brauchte ich trotz der Entscheidung nocheinmal eine Nacht.

Den nächsten Tag war das Objekt meiner Begierde verkauft, man war ich wieder sauer! Aber eine Sintflut wurde es nicht gleich. Der Versender hinter dem Verkäufer konnte und wollte liefern, sogar mit etwas dazu, etwas preiswerter. Allerdings per Post-Großspedition und ohne Angabe wann. Dies wirkte ungemein nervig auf mein sonstiges Tun. Also bekam ich am darauffolgenden Montag vom Intel die Nachricht, Save The Post Office For Friday. Ohne wirklichen Kontext stand ich im Finstern.

Zwei Tage später mit vielen Zeichen reicher, war es mir klar. Einen Tag später bimmelte die Bea auf dem Rücken, ich war gerade dabei einen Berg zu erklimmen, eine freundliche Damenstimme von der Großspedition fragte an, ob ich Freitag zwischen soundso und der Zeit da wäre, das Bestellte entgegenzunehmen. Ich meinte erfreut, ja der Große aus U.S. hätte mir dies schon angekündigt, sie meinte nur, na wenn das so ist, und bedankte sich für meine Bereitschaft. Selber bestimmt denkend, so ein Spinner.

Geliefert wurde natürlich weit über der avisierten Zeit, aber nun konnte dieses Abenteuer endlich durchstarten. Und immer wenn ich das neue Radl irgendwo abstellte, hatte ich mein billigst Schloß dabei, um Gelegenheistsbesitzstandsveränderer abzuschrecken, meinte ich. Dies fanden meine ständigen Begleiter gar nicht lustig, es begann wieder ein Informationsbombardement.

Jede Menge Radler stellten demonstrativ ihren Esel neben meinen, ich dachte schon die Farbe sei falsch, oder der Federn seien zu wenige verbaut. Nein, ich sollte mir ein richtiges Schloss zulegen, und nachts den Esel auf den Balkon reinholen. Mehr Hinweise, wer sich da trotz Verbot um mich kümmerte brauchte es nicht. Nur waren die Schlösser alle so sündhaft teuer.

Ein Sportladen in der nächsten großen Stadt macht zu, und warb im Umland mit Prozenten. Also hab ich mich dort verführen lassen zu einem richtigen Schloss plus Seil dazu minus vierzig Prozent, immer noch viel viel mehr als ich bisher je für ein Schloß aufwendete. Im Einkaufskorb fanden sich noch etliche andere Dinge, alle mit dem grossen minus P. Nur an der Kasse kam etwas anderes heraus, als ich Pi mal Preis minus verschiedene P's errechnet hatte. Ich zog die Bremse und verabscheute mich.

Einige Tage später flatterte ein Brief vom Versender ein, mit dem Hinweis, wie wichtig es doch wäre das Rad mit einem richtigen Schloss zu sichern, am besten mit dem beworbenen, welches sogar per weicher Ware funktionieren täte. Warum meinte die G & Horch wohl, sie könnten mich nur per Bea schützen, die versteht kein Äbb?!

Nun hab ich mich nocheinmal zum Prozente-Werber aufgemacht, das gute Schloss und Seil in den Korb, plus einige kleinere überschaubare Sachen, gelegt, und an der Kasse mir zu jedem Piep den P Wert ansagen lassen, was war dies, ich sollte weniger zahlen als Schloß & Seil minus die Prozente zählten? Ich machte den Deal.

Und trotz Piep und Displayanzeige standen genau zwei Artikel nicht auf der Bon-Liste, so ein Zufall, nur den gibt es nicht!

Mit Liebe.

 

Heute war nun wieder ein Sonntag, da sollte man ausruhen, hab ich gelesen. Fahrradfahren ist ja aber auch bisschen wie abhängen, denk ich. Ich hatte auch anfangs ein Grupetto, bis diese abbogen. Bei den katholischen hier im Ort, war der Herr Pfarrer gerade dabei den Erstkommunion'ern zu erklären dass nun Maskenpflicht in der Kirche sei. Mein heftiges Kopfschütteln hat ihn zwar irritiert, aber was ein guter Kirchensoldat in germanischem Feindesland ist, bleibt bei seinem Befehl. 

Aktuell gibt es ja nun die Geschichte, die Reformation sei gerade andersherum gewesen, dh. die katholischen hätten vor fünfhundert bis siebenhundert, also im Zuge des dreißigjährigen Krieges und dem Buchdruck für ihre Bibel gesorgt, was drin stände, sei mehr oder weniger, dass was in Mittelerde vorher galt. So ganz logisch scheint mir dies aber auch nicht.

Bei der Quelle an der Kahlgrundstrasse in Schimborn gibt es ja keinen Schwamm mehr, da muss dann eine Flaschen-Dusche das Radl putzen, geht auch.

Etwas weiter, ich wollte eigentlich zur Kreuzkapelle auf Wiesen'er Flur, gab es Saturn nicht mehr, weswegen ich nun keine Lust mehr für diese Richtung hatte. Also bin ich auf gut Glück den Stadtweg hoch, könnte ja nur Aschenberg sein, oder welche Stadt gibt's hier noch?

Auf der Höhe fand ich eine Kapelle nach der unteren, gehörend zu Feldkahl, welche belagert wurde von lauter herausgeputzten Menschen, die ihre Erstkommunion'er per Knipse ablichten taten. Für den Prozessionsweg ringsherum hat sich allerdings hier niemand interessiert, warum eigentlich? Dieser hat eine Besonderheit, er zeigt auch eine Nummer XV, Christi Auferstehung.

Auch noch eine andere Ungereimtheit gibt es da zu sehen. Auf einer Tafel wird die Entstehung der Kapelle auf die neunzehn siebziger Jahre datiert, sie wäre ausschließlich den Gefallenen der beiden Weltkriege gewidmet, nur gibt es im Inneren ein ältere Tafel mit einer Erinnerung an die Toten des Krieges achtzehn siebzig einundziebzig. Dies passt heute natürlich nicht mehr in die Denke. Aktuell wird die schwarz weiss rote Zeit ja verunglimpft durch die Verwaltung in DEUTSCH.

Weiter in Rottenberg, fiel mir in der katholischen Pfarrkirche auf, dass die beiden weissen Orchideen trocken standen, gut dass ich noch zwei Weihwasserfläschchen bei hatte, weil anderes gab es da nicht wirklich.

Beim Bergabrollen am Aschaffenburger Golfklub durchs Tee, viel mir auf, dass hier die Ballwäscher existent waren. In Trages hieß und heisst es, das Infektionsschutzgesetz würde dies verbieten.

Drei Golfer darauf angesprochen, bekam ich hier die Informationen, dies könne jeder Golfclub selber entscheiden. Eine in sich unlogische Antwort, eines denkfähigen Wesens. Jetzt wollt ich aber noch mehr. Auf die Frage, ob wir denn das Hologramm Merkel noch lange anbeten wollen, hörte ich in blau, lieber Merkel als den Trump.

Also werden wir auch bei denen, die in der [Geld-]Wirtschaft und oder Verwaltung unterwegs sind, hier nicht viel erwarten dürfen.

Und vorher wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass am Himmel ein Lichtpunkt stehend zu sehen sei, und ja er war da, und bewegte sich keinen Jota, ich dachte mir meinen Teil, und hab mich wohl auch etwas verplappert.

Eine Biegung weiter, hatte ich dann heute wohl meine erste Begegnung auf ca. zehn Meter Entfernung, und nachdem ich meinen Namen nannte, wurde ich auch wieder mit grossen Augen angeschaut, süßes Reh.

Und in Aschenberg nochmal, denk ich.

Mit Liebe.

P.S. Die Nachricht dieser Zeitverschiebung ist, die Energieanbindung hier komplett zu kappen, yep viel zu viel blau. Auch zu erkennen an den wieder grünen Werbern fürs Heer, es gibt eine Zeit da wird in blau fürs Evangelium geworben, allerdings mit gut klingenden aber niemals existierenden Quellen, folge dem Plan.